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May 19 2015

mynnia
13:27
mynnia
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mynnia
13:26
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Reposted fromsokoke sokoke viaStadtgespenst Stadtgespenst
mynnia
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mynnia
13:25
So cute.
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mynnia
13:18
Snail drinking from a bubble.
Reposted fromkonbeto konbeto viaStadtgespenst Stadtgespenst
13:18
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a1379:

Respect.

Reposted fromPoooly Poooly viaStadtgespenst Stadtgespenst
mynnia
13:17
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Reposted fromkjuik kjuik viaStadtgespenst Stadtgespenst
mynnia
13:13

In der 12. Klasse verbrachten meine damals aktuelle depressive Episode und ich einige Zeit in einer Klinik. Leider konnten wir diesen kleinen Urlaub nicht in die Sommerferien legen, sondern sind einfach mitten im Schuljahr für ein paar Wochen von der Bildfläche verschwunden. Als ich wieder halbwegs stabilisiert war, stand ein Gespräch mit dem Kollegstufenbetreuer an. Ich erzählte, was mit mir los war und wie ich mir den restlichen Weg bis zum Abitur so vorgestellt habe. Er warf irgendwann ein: “Also Katarina, ich kann nicht so wirklich glauben, dass du depressiv sein sollst. Dafür redest du zu offen.”

Dieses Narrativ des guten Depressiven™, der sich so verhält, wie ein guter Depressiver™ das nun einmal tut, ist tief verankert. Das zeigt auch dieser Text, in dem es in erster Linie um einen Streit zwischen zwei Twitterinnen gehen soll, der nebenbei aber auch das eben erwähnte Bild des guten Depressiven™ aufgreift.

Der gute Depressive™ leidet nämlich. Er schlurft weinend durch die Gegend, sofern er noch schlurfen kann, und murmelt händeringend: “Ach! Ach!” Der gute Depressive™ spricht aber auch nicht darüber, wie es ihm geht, außer er sucht heimlich einen Psychiater auf, dem er auf der Couch liegend sein Leid klagt, woraufhin dieser ihn mit einem Rezept für Glücklichmacher nach Hause schickt. Bis in sechs Wochen dann, falls Sie dann noch am Leben sind, haha.

Was der gute Depressive™ nicht tut: Versuchen sein Leben so gut wie nur irgendwie möglich weiterzuführen, auch wenn es eigentlich nicht geht und er an seine Grenzen stößt. Der gute Depressive™ spricht auch nicht über seine Krankheit; er leidet im stillen Kämmerlein. Er berichtet nicht im Internet davon, dass er es heute geschafft hat, zu duschen, einen halben Teller Suppe zu essen und sogar ein wenig durch die Gegend zu schlurfen und dass das ein riesiger Erfolg ist. Er macht anderen keinen Mut. Er kommentiert seine eigenen Suizidgedanken nicht in zynischen Tweets. Nein, der gute Depressive™ kennt nur noch einen einzigen Lebensinhalt: Depressiv sein, aber bitte dem Bild des guten Depressiven™ entsprechend*.

Ich bin demnach keine gute Depressive™. Wenn ich mal überlege, wie viele schwere depressiven Episoden inkl. Suizidgefährdung ich in den letzten sieben Jahren hatte (drei) und was ich in der Zwischenzeit irgendwie auf die Reihe bekommen habe (Abitur, Bachelor, fürs Masterstudium in eine neue Stadt gezogen, eine Katze zugelegt), dann kann ich doch gar nicht depressiv sein. Ich kann doch nicht krank sein.

Wobei. Doch, kann ich. Ich kann gleichzeitig eine mehrere psychische Erkrankungen haben, die mich in meiner Lebensführung so einschränken, dass sie wirklich einen Krankheitswert haben, aber ich muss mich nicht zwangsläufig als krank und leidend sehen. Das hilft mir nämlich nicht. Es bringt mich nicht weiter. Mein Leben ist auch so – in schlechten Momenten – scheiße genug. Ich muss mich nicht durch eine Selbstzuschreibung, an der ein riesiges Stigma hängt, noch weiter runterziehen.

Neben meiner immer wieder aufmuckenden Psyche habe ich auch Migräne, die mehrmals im Monat auftaucht und mich vorzugsweise direkt über meiner Kloschüssel ausknockt. Ich würde trotzdem nicht sagen, dass ich unter Migräne leide, so generell. Ja, es ist scheiße, ja, es schränkt mich sehr ein, ja, ich habe eigentlich immer Schmerzmittel dabei, weil ich immer für eine Attacke gewappnet sein muss. Ich hab das aber nicht erst seit gestern, ebensowenig wie die Depressionen. Im Laufe der Zeit lernt man, wie man mit einer chronischen Erkrankung umgehen kann und wie man sich trotzdem möglichst viel Lebensqualität erhält. Man lernt auch, mit den Labels umzugehen. Wie man das macht, ist aber sehr individuell, und ich würde mich sehr, sehr davor hüten, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie sich zu identifizieren haben. Ich wäre auch sehr vorsichtig, zwischen “echten” Depressiven, die wie zufällig auch gute Depressive™ sind, und den anderen, die diesem Bild nicht entsprechen, zu unterscheiden und letzteren ihre Erfahrungen abzusprechen.

Hallo, ich bin Kati und ich habe Depressionen, aber ich bin erstaunlicherweise sehr viel mehr als eine Diagnose und ich existiere nicht, um in die Schablone des guten Depressiven™ zu passen.

*zur Klarstellung: Der gute Depressive™ ist eine Überspitzung der öffentlichen Wahrnehmung von Depressiven, keine Persiflage auf Menschen, die depressiv sind. Ja, dieser gesamte Text ist sehr zynisch. It’s how I cope.

Der gute Depressive™ | katikuerschmeckert
Reposted fromlordminx lordminx viaStadtgespenst Stadtgespenst
13:12
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-imaginarythoughts-:

lolexpress:

When a body part falls asleep

This is the best gif to depict that feeling

Reposted fromtron tron viaStadtgespenst Stadtgespenst
13:12
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to-be-a-lost-boy:

tardisinwonderland:

necromander:

Be careful what you wish for.

Wow what I never realized the colors were inverted

You’d think I would have noticed that

That’s the point. The world Coraline lives in is supposed to be boring and gray, but the people are what give it life and purpose. In the Other Mother’s world the people are plastic puppets where she pulls the strings because it presumably changes for every child she takes, but the world around them is bright and colorful for the purpose of enticing the children to stay… before they notice the inhabitants are nothing but dust.

that was deep

Reposted fromdumscivisti dumscivisti viamanxx manxx
13:12
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prismatic-bell:

valentina-slaynetta:

kidgnosis:

#he praises women to the high heavens in his music and y’all still don’t believe that he loved us#imma start a campaign called bi not gay#and another called pale not white#just for him (tags by @stankface, not me)

#white ppl just can’t accept that their precious white gay fav is actually an indian bi man and would slap you in the face if you thought oth#*otherwise#ppl praise british music for being the best but ignore that freddie brought his indian roots into it

Also ignored: Freddie was adopted.

Every goddamn time I see someone who feels shitty about having been adopted, I point out that they share a very important trait with one of the greatest rockers of all time. It never fails to cause a smile.

Adopted Indian bisexual man who lived successfully for years with HIV = in your face.

Reposted fromkathastrofe kathastrofe viamanxx manxx
13:11
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khadds:

adayinthelesbianlife:

firstnamekate’s Body Essay project

LOVE

Reposted fromsexgenderbody sexgenderbody viamanxx manxx
mynnia
13:10
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Reposted fromMilkyJoe MilkyJoe vianerdanel nerdanel
mynnia
13:09
Reposted fromdoener doener vianerdanel nerdanel
13:07
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southparkconservative:

xboxoutmattswindow:

we have a pig and 2 pit bulls and let me tell you that pig does not know its not a dog like honestly it’s ‘barks’ when the dogs bark and plays with them in the dirt and they sleep together in the same bed. pigs don’t care man they have things to do and friends to make

LOVE THIS !

Reposted fromtron tron viaveganvegetarian veganvegetarian
mynnia
13:07

actualanimevillain:

“wow people are triggered by everything these days”

actually people have always been triggered or otherwise upset by a wide variety of things, the change you are noticing is that more people in your immediate vicinity are starting to talk about why the things that upset them are upsetting instead of just internalizing all of it and being miserable. if you see this as a change for the worse, i hate you.

— via nomthecatsaid
Reposted fromlordminx lordminx viaStadtgespenst Stadtgespenst
13:07

meinschmetterling:

isitbatman:

lol our society is so structured on binaries that people think cats are the opposite of dogs

this is the realest thing I’ve seen in weeks

Reposted fromstefan2904 stefan2904 viaStadtgespenst Stadtgespenst
13:06
mynnia
13:06

shingeki-no-mass-effect:

dajo42:

realistically the space under my bed is very small so if a monster did in fact live there it would have to also be very small

it would be some kind of baby monster

i would have to look after it

The true horror: responsibility

Fuck Yeah Diomedes
Reposted fromlordminx lordminx viaStadtgespenst Stadtgespenst
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